05. Mär 2026
Am Sonntagabend empfing der SV Germania Obrigheim die SG Heuchelberg in der Neckarhalle.
Nach der Niederlage in Willsbach wollte der SVO vor heimischem Publikum wieder ein klares Zeichen setzen – und das gelang am Ende mit einem verdienten 32:24-Heimsieg.
Der Start in die Partie verlief zunächst ausgeglichen. Beide Mannschaften fanden offensiv Lösungen, und nach einer knappen Viertelstunde stand es 6:6. Erst dann übernahm der SVO zunehmend die Kontrolle. Durch die immer besser stehende Defensive konnten sich die Germanen mit einem 5:0-Lauf auf 11:6 absetzen. In dieser Phase überzeugte Obrigheim vor allem durch Tempo und klare Abschlüsse. Doch die Gäste ließen nicht locker und konnten sich durch einige Unkonzentriertheiten des SVO bis zum Pausenpfiff auf 13:10 herankämpfen.
Nach dem Seitenwechsel baute der SVO den Vorsprung durch drei schnelle Treffer auf 16:10 aus. Das Spiel schien im Griff, und der Vorsprung beim 21:14 nach 40 Spielminuten war durchaus komfortabel. Die Defensive arbeitete nun kompakter, und im Angriff wurden die Chancen konsequenter genutzt.
Dennoch schaffte es Obrigheim nicht durchgehend, die Partie komplett ruhig und konstant zu gestalten. Die SG war sechs Minuten später wieder auf vier Tore dran. Heuchelberg kam immer wieder zu leichten Treffern, ohne jedoch den Spielverlauf ernsthaft kippen zu können. Erst zehn Minuten vor Schluss, als der SVO mit 27:19 in Front lag, war das Spiel endgültig entschieden.
In der Schlussphase zeigte sich dann die Breite des Kaders. Viele Spieler erhielten ihre Einsatzzeiten, der Vorsprung wurde souverän verwaltet, und am Ende stand ein verdienter und auch in der Höhe angemessener 32:24-Erfolg auf der Anzeigetafel.
Es war sicherlich nicht alles perfekt, doch gerade nach den zuletzt wechselhaften Leistungen war es wichtig, dieses Spiel auch einmal deutlicher zu gewinnen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung kann der SVO nun mit einem guten Gefühl in die längere Spielpause gehen, ehe es am 22. März auswärts bei der HB Ludwigsburg 2 weitergeht.
Es spielten: Niklas Pfleger (8), Pascal Bauer (4/3), Paul Zimmermann (4), Christian Scheu (4), Lukas Halder (4), Gabriel Filipovic-Matanovic (2), Christian Heck (2), Julius Eyermann (1), Arthur Kistner (1), Albin Mustafa (1), Jonas Moll (1), Kevin Bieler und Fabian Kümmel.
Im Tor: Arianit Mustafa und Joachim Guagliano.