Herren: Keine Punkte in der Fremde

25. Mär 2026

Herren: Keine Punkte in der Fremde

Am Sonntagnachmittag war der SV Germania Obrigheim zu Gast bei HB Ludwigsburg 2.

Nach der längeren Spielpause entwickelte sich von Beginn an ein intensives und umkämpftes Spiel, das am Ende jedoch mit 36:32 zugunsten der Gastgeber ausging.

Die Anfangsphase verlief ausgeglichen. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe, und auch der SVO wusste in den ersten Minuten zu überzeugen. Beim Stand von 7:8 nach rund zehn Minuten lagen die Germanen sogar in Führung. Bis zur 21. Minute (11:11) blieb es ein enges Duell. Vor allem Torhüter Joachim Guagliano war in dieser Phase ein starker Rückhalt und entschärfte mehrere freie Würfe der Hausherren.

In der Folge schlichen sich jedoch erste Unkonzentriertheiten ein. Ludwigsburg nutzte diese Phase konsequent und zwang den SVO nach einem 3:0-Lauf zur Auszeit. Die Germanen hatten nun alle Hände voll zu tun, um den Anschluss nicht zu verlieren. Bis zur Pause gelang das noch, dennoch ging es mit einem 17:14-Rückstand in die Kabine.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel zunächst eng. Bis zur 39. Minute bewegte sich der Rückstand konstant im Bereich von zwei bis drei Toren (23:20). Dann folgte jedoch die entscheidende Phase der Partie: Durch Ballverluste und fehlende Konsequenz im Abschluss kam der SVO zunehmend unter Druck. Ludwigsburg nutzte vor allem das Tempospiel und setzte sich bis zur 45. Minute auf 29:23 ab – ein Rückstand, der wie eine Vorentscheidung wirkte.

Doch die Germanen zeigten Moral. Angeführt von einem überragenden Niklas Pfleger, der mit 12 Treffern bester Werfer der Partie war, kämpfte sich der SVO zurück. Unterstützt von starken Paraden von Arianit Mustafa im Tor verkürzte Obrigheim bis zur 52. Minute auf 30:29. Das Momentum lag nun klar auf Seiten der Gäste.

In der entscheidenden Phase verpasste es der SVO jedoch, das Spiel zu drehen. Gleich drei Möglichkeiten zum Ausgleich oder sogar zur Führung blieben ungenutzt. Stattdessen schlugen die Gastgeber rund vier Minuten vor dem Ende mit einem schnellen Doppelschlag zurück und stellten auf 33:29. Damit war die Partie entschieden.

Am Ende steht trotz einer starken Aufholjagd und großer Moral eine 36:32-Niederlage, die aufgrund der verpassten Chancen in der Schlussphase als verdient bezeichnet werden muss.

Nun gilt es, den Fokus nach vorne zu richten und im kommenden Topspiel wieder Punkte einzufahren.

Es spielten: Niklas Pfleger (12), Gabriel Filipovic-Matanovic (5), Lukas Halder (3), Paul Zimmermann (3), Christian Scheu (3), Pascal Bauer (3), Albin Mustafa (2), Julius Eyermann (1), Robert Filipovic, Arthur Kistner, Fabian Kümmel, Kevin Bieler, Christian Heck und Jonas Moll.

Im Tor: Joachim Guagliano und Arianit Mustafa.