03. Feb 2026

Am Samstagabend trat der SV Germania Obrigheim im Topspiel der Bezirksoberliga bei der HSG Staufer Bad Wimpfen/Biberach an.
Tabellenführer gegen Verfolger – die Voraussetzungen für ein hochklassiges Duell waren gegeben. Am Ende wurde es aus Sicht des SVO jedoch ein sehr bitterer Abend.
Die Anfangsphase verlief ausgeglichen. Beide Mannschaften leisteten sich Fehler, Obrigheim hielt dagegen und ließ sich zunächst nicht abschütteln. Trotz vergebener Chancen und zweier verworfener Siebenmeter blieb der SVO im Spiel und ging mit einem knappen 15:12-Rückstand in die Pause. Zu diesem Zeitpunkt war die Partie noch völlig offen.
Nach dem Seitenwechsel folgte jedoch ein kompletter Einbruch der Germanen. In der zweiten Halbzeit gelang Obrigheim offensiv nahezu nichts mehr. Über ganze 14 Minuten blieb der SVO ohne eigenen Treffer und verlor in dieser Phase völlig den Zugriff auf das Spiel. Während die Gastgeber Tor um Tor nachlegten, häuften sich auf Obrigheimer Seite technische Fehler, Fehlwürfe und überhastete Abschlüsse.
Die HSG nutzte diese Schwächephase gnadenlos aus und zog davon. Spätestens beim 22:12 Mitte der zweiten Halbzeit war die Partie entschieden. Obrigheim fand auch in der Folge keine Mittel mehr, um dem Spiel noch einmal eine Wendung zu geben. Die zweite Hälfte ging klar und deutlich an die Gastgeber, die den Vorsprung weiter ausbauten.
Am Ende stand eine 31:18-Niederlage, die in dieser Deutlichkeit eine krachende Klatsche darstellt. Nach einer ordentlichen ersten Halbzeit folgte ein Debakel im zweiten Durchgang, in dem der SVO chancenlos war.
Durch die Niederlage verliert der SV Germania Obrigheim außerdem die Tabellenführung. Die HSG Staufer Bad Wimpfen/Biberach übernimmt Platz eins, während der SVO nun punktgleich auf Rang zwei zurückfällt, da der direkte Vergleich zugunsten der HSG entschieden ist.
Für die Germanen gilt es nun, diese Niederlage schnell aufzuarbeiten und die richtigen Schlüsse zu ziehen, um im kommenden Spiel wieder ein anderes Gesicht zu zeigen.
Es spielten: Christian Heck (4/1), Paul Zimmermann (4), Robert Filipovic (2), Christian Scheu (2), Gianluca Aprile (1), Julius Eyermann (1), Gabriel Filipovic-Matanovic (1), Arthur Kistner (1), Albin Mustafa (1), Niklas Pfleger (1), Kevin Bieler, Marc Didszum, Fabian Kümmel und Jonas Moll.
Im Tor: Arianit Mustafa und Joachim Guagliano.